Friedrich-List-Schule / Frankfurt a. M.

Unsere Schule

Die Friedrich-List-Schule ist eine vierzügige Grundschule in der Eisenbahnersiedlung in Frankfurt/Main-Nied. Nied findet man am Rande der Großstadt, in unmittelbarer Nähe der Nidda und des Niedwaldes gelegen. Zurzeit besuchen rund 320 Kinder plus Vorlaufkurs die Friedrich-List-Schule. 19 hauptamtliche Lehrerinnen und Lehrer, zwei Referendarinnen, drei Lehrerinnen aus dem Beratungs- und Förderzentrum, ein Pfarrer sowie zwei Lehrkräfte für den muttersprachlichen Unterricht unterrichten die Schülerinnen und Schüler in 16 Klassen. In mehreren Klassen ist eine Hilfskraft tätig. Unterstützt werden die Lehrkräfte von zwei Sozialpädagogen.

Schwerpunkte der Arbeit sind die Hochbegabtenförderung, die Leseförderung, Deutsch als Zweitsprache, die Förderung der Medienkompetenz, die Verkehrserziehung sowie die Bewegungsförderung. Der Musikunterricht wird ergänzt durch den Chor der Musikschule Frankfurt, der sich immer wieder der Schulgemeinde präsentiert. Die Schule verfügt über eine gut sortierte Schülerbibliothek und über einen PC-Raum, der die Medienecken in den Klassen ergänzt. Die ambulante sprachheilpädagogische Förderung wird durch die Förderschullehrkräfte abgedeckt. Der Förderverein trägt durch vielfältige Aktivitäten und finanzielle Unterstützung der Schule zu einem breit gefächerten Angebot bei.

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Zur Geschichte unserer Schule

Die Friedrich-List-Schule wurde 1931 von der Reichsbahn inmitten einer Eisenbahnersiedlung erbaut und anschließend der Stadt Frankfurt übergeben. Bedingt durch ihren Standort bekam sie ihren Namen in Erinnerung an den deutschen Ökonom Friedrich List, der das Eisenbahnschienennetz entwarf. Anfangs diente sie als Grund- und Hauptschule. Aufgrund zurückgehender Schülerzahlen - die Bewohnerstruktur dieser Siedlung veränderte sich zu Ungunsten junger Familien - wurde der Hauptschulzweig geschlossen. Seit dem ist die Friedrich-List-Schule eine reine Grundschule. Anfang der 80er Jahre war sie die zweitkleinste Schule Frankfurts. Nur knapp 80 Kinder besuchten hier noch den Unterricht.

Die Errichtung zweier Neubaugebiete im Einzugsbereich der Schule bewirkte den Zuzug vieler Familien mit Kindern. Deshalb stieg die Schülerzahl in den letzten Jahren kontinuierlich an. Im Jahr 1992 hatte die Friedrich-List-Schule wieder 156 Schüler und Schülerinnen, im Schuljahr 1995/1996 war die Zahl sogar bereits auf 262 gestiegen. Dies führte zu einer großen Raumnot, in der dreizügig geführten Schule. Eine Erweiterung des Schulgebäudes wurde unumgänglich. Die Bauzeit des Erweiterungsbaus, der am 11.06.1996 eingeweiht wurde, betrug sieben Monate. Das neue Gebäude verfügt über sieben Klassenräume sowie eine Schülerbibliothek.

Am 24. Juni 2016 feierte die Schulgemeinde das 85-jährige Jubiläum der Schule.

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Friedrich List 1789-1846

Quelle:www.wissen.de